Lesungen

Kommende Lesungen


  • 10. November 2020, Rottweil # Festsaal VHS, 19:30h ABGESAGT


  • 12. November 2020, Freiburg # Literaturhaus, 19h ABGESAGT


  • 15. Dezember 2020, Rottweil # Festsaal VHS, 20h ABGESAG


  • 23. Februar 2021, Berlin # Lettrétage, zusammen mit Johannes Herwig, 19:30h

Vergangene Lesungen

  • 9. Oktober 2020, Rottweil # Salinenmuseum, Unteres Bohrhaus


  • 22. September 2020, Rottweil # Kapellenkirche, Begrüßungsveranstaltung als Stadtschreiber


  • 13. September 2020, Berlin # Brotfabrik, Neuer Salon


  • 21. August 2020, Berlin # Lobe Block, "Süß + Salzig", Buchpremiere KEIN HELD



  • 4. Juli 2018, Klagenfurt # Musilmuseum, Lesung der Stipendiat*innen des 22. Klagenfurter Literaturkurses


  • 28. Juni 2018, Berlin # Hobelbar, "Fremde Tiere, Lesung mit Saskia Trebing und Kolja Kölling


  • 28. Oktober 2017, Berlin # Brotfabrik, "So geht Prosa!", Soli-Lesung





  • 20. Januar 2017, Berlin # Lettrétage, "Federlesen"-Anthologie, Release-Lesung


  • 4. November 2016, Stuttgart # zwischen/miete in der Kunststiftung Baden-Württemberg





  • 10. September 2016, Berlin # SPÄTI Biennale, Café Ela am Mariannenplatz




  • 12. Mai 2016, Köln # Land in Sicht, Lesereihe für junge Literatur



  • 18. März 2016, Leipzig # Messe Leipzig, Lesung der Teilnehmer*innen der LCB Prosawerkstatt


  • 18. März 2016, Leipzig # Pöge-Haus, Lesung des Eichenspinner Verlags







  • 18. Juli 2015, Freiburg # WILDWECHSEL, eine Entgrenzung auf vier Beinen - Literaturfestival zwischen/wege


  • 4. Juli 2015, Hildesheim # BAHÍA, Leseperformance mit Saskia Trebing, im Tunnel bei den Hildesheimer Wallungen


  • 9. Juli 2015, Leipzig # BAHÍA, Leseperformance mit Saskia Trebing im Helheim


  • 9. Juni 2015, Tübingen # BAHÍA, Leseperformance mit Saskia Trebing im Café Haag


  • 18. Juni 2015, Kassel # BAHÍA, Leseperformance mit Saskia Trebing im Kunsttempel



  • 28. Mai 2015, Wien # BAHÍA, Leseperformance mit Saskia Trebing im Café Anno


  • 22. Mai 2015, Freiburg # Strandcafé auf dem Grethergelände


  • 28. April 2015, Mainz # Textbühne Mainz, Lesebühne, im Kulturcafé am Campus






  • 30. Oktober 2014, Berlin # BAHÍA bei ich fang nochmal an, Leseperformance mit Saskia Trebing im ORi









Bogotá

Encuentro con la palabra - Lectura performativa (2019)

(c) UNAL Bogotá
(c) Lucía González
(c) Lucía González
(c) Lucía González
(c) Lucía González

En el marco del tradicional espacio "Encuentro con la palabra", Valentin Moritz, ganador de la beca de intercambio cultural del Senado de Berlín 2019, realizará una lectura performativa en alemán y español del relato “Der Grottenhermann” y de fragmentos de su primera novela, Sol.

Moritz nació en Alemania en 1987 y es autor de relatos ficcionales y autoficcionales. Creció en el sur rural de la Selva Negra para luego irse a estudiar Filología Alemana, Estudios Latinoamericanos y Literatura Comparada en la Freie Universität Berlin. Sus textos neogrotescos han sido publicados en revistas y antologías de lengua alemana y ha recibido varios premios literarios y becas de instituciones alemanas. Su primer libro es una colección de cuentos autobiográficos entretejidos con narraciones de su abuelo campesino y excombatiente de la Segunda Guerra Mundial y se publicará en 2020 bajo el título Kein Held - Dorfstories (Ningún héroe – Historias de pueblo). Actualmente Moritz se encuentra en Colombia gracias a una beca del Departamento de Cultura y Asuntos Europeos del Senado de Berlín y por invitación del Goethe-Institut.

Evento organizado por la Universidad Nacional de Colombia y el Goethe-Institut con el apoyo del Departamento de Cultura y Asuntos Europeos del Senado de Berlín.

Ping-Pong in Trümmern

Multimedia-Lesung mit Saskia Trebing (2016)

(c) Goethe Institut/Nikos Papangelis:
(c) Goethe Institut/Nikos Papangelis:
(c) Goethe Institut/Nikos Papangelis:
(c) Goethe Institut/Nikos Papangelis:

Ruinen sind wie Zombies: hässlich, rastlos und scharf auf Aufmerksamkeit. Es macht ihnen nichts aus, wenn sie von einer Abrissbirne getroffen werden – sie stehen wieder auf. Sie haben ‚morbiden Charme‘. Und die Leute glotzen. Ruinen sind keine toten Gebäude. Im Gegenteil. Sie werden überwuchert, stürzen ein und türmen sich mit den Jahrzehnten zu neuen Formen auf.


Saskia Trebing und Valentin Moritz leben in Berlin – dem einstigen Mauerblümchen, das sich jetzt zum Megaprotz Europas aufschwingt. Bäh! In ihrer Lesung widmen sich die jungen Autoren der Schönheit des Unfertigen und Zerstörten. Ohne Nostalgie. Zwischen Baugerüst und Denkmalschutz spielen sie sich die Sätze hin und her.

Mit Dank an Sarah Wohler für das Videomaterial und die konzeptuelle Unterstützung! PING-PONG IN TRÜMMERN wurde erstmals im September 2016 im Goethe Institut Athen aufgeführt. Nähere Information hier.

skarabäus_passage

Multimedia-Lesung mit Saskia Trebing und Sarah Wohler (2016)

(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg
(c) Georg+Georg

In Text und Bild – und in Begleitung von Schalen- und Nesseltieren – begeben sich Valentin Moritz, Saskia Trebing und Sarah Wohler an einsame Orte. Das Multimedia-Programm „skarabäus_passage“ wagt sich steile Berge hinauf, in tiefe Trance hinein und in die toten Enden dämmernder Shoppingcenter. Denn irgendwo muss das Wasser ja sein, nach dem alle suchen. Und irgendwo müssen sie fließen: diese widerspenstigen Worte.


"skarabäus_passage" wurde bislang in Athen (im Zuge des European Literary Walk) und Berlin präsentiert. Die Premiere fand im ehemaligen Krematorium Wedding, im Rahmen von Unverblümt - Kulturexpeditionen im Wedding statt.

Ein Video zur Rahmenveranstaltung gibt es hier. Einen Film über die Lesung hier:

Wildwechsel

Eine Entgrenzung auf vier Beinen (2015)

(c) Valentin Moritz
(c) Valentin Moritz
(c) Valentin Moritz

„Gleich kommt der Sprung. Das Licht, die Hitze. Ich bin der Nächste.“


Der Obergefreite Roy wird allein in einem verlassenen Dorf abgeladen. Er muss sich bewähren. Sein Auftrag darf nicht scheitern. Er ist bereit. Aber das, was er entdeckt, stellt die Klarheit seines Weltbilds in Frage und lässt seinen persönlichen und ideologischen Schutzraum in sich zusammenfallen.

In seiner Lesung begibt sich Valentin Moritz auf die Jagd nach Roy und seiner Geschichte, die dem Autor selbst ein Rätsel geblieben ist. Er montiert Text-, Bild- und Toneindrücke rund um die Erzählung, reißt ihre Ränder immer weiter ein, zerrt und zupft an ihrem Gefüge, denn griffig soll der Text am Ende sein – aber vor allem: übergriffig.

WILDWECHSEL ist ein Experiment. Eine vierbeinige, haarige Herangehensweise an einen geheimnisvollen Textkörper – und ein Versuch, übliche Formen der Textpräsentation zu überholen, um sie von ausgetretenen Wegen hinein ins Dickicht zu treiben.


Die erste Aufführung fand im Juli 2015 im Zuge des zwischen/wege Festivals in Freiburg stattfinden. Mehr dazu im Interview.

Bahía

Leseperformance mit Saskia Trebing (2015)

(c) Saskia Trebing und Valentin Moritz
(c) Saskia Trebing und Valentin Moritz
(c) Saskia Trebing und Valentin Moritz
(c) Saskia Trebing und Valentin Moritz
(c) Valentin Moritz

Saskia Trebing und und Valentin Moritz erzählen in zwei Geschichten vom Aufbruch und Einbruch in die Ferne. Die Kurzfilme dazu stammen von Laura Trager aus Brooklyn/New York. Während die Kamera durch die amerikanische Weite streift, verweben sich die Texte ineinander - es wird zerstückelt, gesucht, gefremdelt.


Die "durchaus krass-verstörende" (HNA) Performance wurde im Frühjahr und Sommer 2015 in Berlin, Freiburg, Wien, Innsbruck, Kassel, Tübingen, Hildesheim und Leipzig auf die Bühne gebracht - ein "berauschender, aber auch etwas verbitterter Cocktail" (Magazin Kupferblau).

Saskia Trebing und Valentin Moritz umkreisen in ihren beiden Texten das Motiv des Fernwehs, das ihre Protagonisten in Städte, Sümpfe und Buchten spült. Sie treiben, sie stranden.


Amerika! Da wohnen noch die Engel in den Palmen und erst die Bergspitzen, Küstenstreifen, Bananenshakes! Und wenn wir in den Metropolen stehen und in die Weite starren, sind wir am Ende doch immer nur so zwischendrin ... Flirren so umher, brechen auf und scheitern, wollen bloß nach Haus – und da kann der eine schiefe Blick genügen, da wirfst du dich mit Irrsinnsschreien auf den Leguan, nimmst ihn aus und brätst ihn über deinem inneren Feuer. Und dann bist du das Feuer. So ist das mit der Freiheit und den Idioten. So schnell kann‘s gehen mit der Zivilisation.

Die Filme


"Song of Nature" wurde im Sommer 2013 in diversen Nationalparks in den USA (Bad Lands, Glacier NP, Yellow Stone, Olympic NP, Crater Lake, Grand Canyon, Yosemite, Arches, Zion, Bryce Canyon, Canyonlands, etc.) mit einer Bolex auf 16mm Farbnegativ-Film gedreht und im Anschluss digital geschnitten. Der Soundtrack wurde speziell für diesen Film von Mackenzie Williamson komponiert und aufgenommen. Der Film ist Teil von Laura Tragers Master-Thesis, die sich mit der Frage nach der Möglichkeit einer universellen visuellen Sprache im Film auseinandersetzt.


"Paradise Lost" wurde im Dezember 2012 in Costa Rica (Guanacaste) auf Super 8mm gedreht und im Anschluss digital geschnitten. Der Soundtrack besteht aus Originalaufnahmen aus Costa Rica, Soundfundstücken aus dem Netz und einem Lied der Costaricanischen Band Las Robertas.

Brause & Asphalt

Abendbaustelle in Text – Bild – Ton (2014)


(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Jan Franke
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock
(c) Johanna Stock

„Einige Momente lang werden sie noch leuchten, die Fassaden, wie im Zoologischen die Augen der Kinder.“


Drei Figuren dreier Geschichten unterwegs in einer Stadt, in der man sich die eigene Formverlorenheit ins Ohr zu nuscheln nicht getraut, die Rauchzeichen nicht zu deuten weiß. Eingebettet in Gezeichnetes und Getöntes, verlaufen die Geschichten an diesem Abend zu Flecken über der Struktur deines Bauarbeiterhemds – mit Abrissbirnenparty und Konzert.


Michael Kolja Kölling, Valentin Moritz, Saskia Trebing (Text) / Jan Franke (Bild) /

Radarfilm (Sound) / Denis Abrahams (Stimme)

„Und noch einige Momente lang werden auch die aufgeschäumten Pflasterfugen glänzen im Frühlingsregen, bevor sie über uns fegen, die Schuttstaubwellen, so dass wir meinen, Brückenköpfe rollen zu sehen wie kantiges, ungeschicktes tumbleweed durch unsere Straßen, und wir meinen, es nun doch mit der Angst zu bekommen, ein wenig vielleicht – noch einige Momente lang also werden sie aufschimmern, doch dann verschütten die Sektgläser die Leute und wir alle zeigen mit Fingern, die Krähen stoßen sich von Bäumen und Dächern, die Muttis schließen die Fenster, des Schalls, des Rauchs, der mühsam erzählten Erbsenlandschaft, des zerfetzten Geflechts da draußen wegen – aber die Stahlträger wiegen lustig im Wind, lecken sich die Sollbruchstellen und alsbald rauschen schon die Autos wieder.“