PING-PONG IN TRÜMMERN (2016)

 

Ping-Pong in Trümmern | Multimedia-Lesung mit Saskia Trebing (2016)

 

Ruinen sind wie Zombies: hässlich, rastlos und scharf auf Aufmerksamkeit. Es macht ihnen nichts aus, wenn sie von einer Abrissbirne getroffen werden – sie stehen wieder auf. Sie haben ‚morbiden Charme‘. Und die Leute glotzen. Ruinen sind keine toten Gebäude. Im Gegenteil. Sie werden überwuchert, stürzen ein und türmen sich mit den Jahrzehnten zu neuen Formen auf.

 

Saskia Trebing und Valentin Moritz leben in Berlin – dem einstigen Mauerblümchen, das sich jetzt zum Megaprotz Europas aufschwingt. Bäh! In ihrer Lesung widmen sich die jungen Autoren der Schönheit des Unfertigen und Zerstörten. Ohne Nostalgie. Zwischen Baugerüst und Denkmalschutz spielen sie sich die Sätze hin und her.

 

Mit Dank an Sarah Wohler für das Videomaterial und die konzeptuelle Unterstützung!

 

PING-PONG IN TRÜMMERN wurde erstmals im September 2016 im Goethe Institut Athen aufgeführt. Nähere Information hier.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aufnahmen von und im Goethe-Institut Athen: